Seit etwa Weihnachten setze ich mich intensiver mit PoweredUp! auf Protokollebene auseinander um das neue System in meine bestehende Infrastruktur zu integrieren. Auf meiner Weltbeherrschungskonsole dem Entwicklungssystem habe ich mich schon so tief reingebohrt, das ich über die Umsetzungsqualität seitens LEGO nur noch den Kopf schütteln kann. „Only the best is good enough“? Au weia!
Da veröffentlicht LEGO einen Protokollstandard und dann halten die sich selbst nicht dran. Man merkt DEUTLICH, das es keine Übergeordnete Instanz gibt, die bei solchen Basisplattformen (und PF2 ist eine solche!) für ausreichende Qualität und Standardisierung sorgt. Bei Steinen bekommen die das doch auch hin – wieso nicht bei Software?! Egal. Das ist heute nicht das Thema…

Nach „nur“ 3 Monaten rumgebastelt gibt es so was wie ein erstes „MOC“. Den MiniDominator. Ja, ich weiß: Bautechnisch sicher kein geistiger Höhenflug, dafür kann das kleine Maschinchen ein paar nette „Zirkuskunststückchen“ mit LEGO Hubs machen.

Das Arbeitsthema war: „Wie bediene ich einen einen PoweredUp! Hub mit dem grünen Knopf“ wahlweise auch „Ich will meine Powerfunctions Batteriebox zurück!“

Dazu habe ich ein Video gemacht, weil bewegte Sachen auf Bildern zeigen ist irgendwie blöd.
Wie das bei Videos auf Flickr so ist, müsst ihr das Bild unten anklicken um nach Flickr zu wechseln. Ich habs halt nicht so mit youTube. Trotzdem viel Spaß!

Smart battery box

Link zum Video auf Flickr

Der MiniDominator kann SmartHub, BoostHub, TechnicHub (Control+) sowie 6 Sorten Motoren (eigentlich alle bekannten: M-Motor, Train-Motor, Interner Boost Motor, Externer Boost Motor, Kleiner Technic Motor, Großer Technic Motor… Gibts noch welche, die ich noch nicht kenne?) und die LED Lichter. Alles in jeglicher Kombination und Portanzahl.
WeDo Hub? Achtung Wortwitz: Hub ich! Den aber in mein System zu integrieren – Siehe erster Satz dieses Posts. Da ist alles irgendwie von innen nach aussen gedreht?! Wenn man sich im LEGO WiFi Protokoll 3.0 zurechtfindet, spricht der WeDo Hub irgendwie „polnisch Rückwärts“.

Technisch wäre Raspberry Pi sogar in der Lage mehrere Hubs gleichzeitig zu bedienen. 3 Stück gehen, dann läuft der Raspberry auf 100% Systemauslastung. Es ist halt nur der „kleine“ mit einem CPU Kern.
Mehrere Hubs Gleichzeitig scheitert in diesem Kontext aber am Unvermögen der Programmierer, die den Python Bluetooth Wrapper gemacht haben: Immer wenn man einen Bluetooth Scan startet, werden erstmal alle bestehenden Verbindungen gekappt. Man kann also durchaus mehrere Hubs gleichzeitig anschließen, wenn man VORHER deren Adressen kennt und diese ohne Scan direkt verbindet. Es ist halt wie immer: Eiiiiinmal mit Profis arbeiten, eiiiinmal nur… Na, vielleicht wird der Bug ja irgendwann mal noch behoben und dann geht das auch mit scannen und mehreren Hubs auf einmal.

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