Die Fingerhöhlen Insel

Piraten auf der Fingerhöhleninsel! Aus der Höhle heraus betrachtet erreichen die Piraten den Höhleneingang, nachdem sie sich vom Strand durch den Inseldschungel geschlagen haben. Ist vielleicht der Schatz von Kapitän Blackbeard in der Höhle?

Umrahmt von einer Maxi-Version eines 4x1x4 Doorframe Elements habe ich meine Hand vor einem Meereshintergrund gebaut. Zwischen der Hand und dem Hintergrund ich eine LED-Kette eingebaut.

Und ja! Man kann die Lichtfarbe ändern!

Das Fingerhöleninsel-Diorama ist jetzt bei LEGO Ideas. Gerne dürft ihr für das Modell voten, bei 10.000 Votes könnte es als offizielles LEGO-Set erscheinen. Hier gehts zur Abstimmung. Alternativ könnt ihr einfach mit dem Smartphone den nebenstehenden QR-Code scannen.

Das Tassenhaus am Quaderkuppen Wanderweg

Vor den Toren Snottingens türmt sich die Quaderkuppe, ein Steinmassiv wie aus Großvaters Kinderzimmerkonvolut. Alte Snottinger erzählen sich, dass hier die Riesen ihre Legosteine ausgeschüttet hätten.

Am Fuß der Quaderkuppe, in Mitten eines vorgelagerten Kleinteile-Feldes und versteckt zwischen Büschen und Bäumen, steht das kleine Tassenhaus am Wanderweg hinauf zur Kuppenspitze.

Aus den Tiefen der Tasse duftet es immer nach heißem Kakao und frischen Cookies – ganz als hätte einer der Riesen gerade sein Heißgetränk abgestellt…

Ein LKW für den Born 2 Brick e.V.

Entspanntes Bauen an Weihnachten? Corona macht es möglich! Unter anderem fingen einige Vereinskollegen um die Weihnachtszeit an Auflieger-LKWs zu bauen und mit Logos der „umliegenden“ Fußballvereine zu verzieren. Da musste ich natürlich mit machen – aber Fußball? Das ist nicht wirklich meine Baustelle! Seit einigen Jahren schon fehlt ein schöner LKW im LEGO® Sortiment, wie z.B. das legendäre Set 60020 von 2013. Damals gab es in der LEGO-City noch eine Frachtabteilung. Mit Zug, LKW, Transporthubschrauber und Frachtflugzeug. Da war was los… Also dacht ich mir, nehme ich das Thema doch mal auf und baue auch einen Sattelzug der sich an 60020 anlehnt. Schön bespielbar und nur 6w breit. Bei den Kollegen sind das irgendwie 8-9w breite „Monster Trucks“ geworden. Na, wie auch immer – ich habe jetzt den „Liliputaner-Truck“ in der Sammlung. Dafür aber in passendem Maßstab für die ALTEN 😉 Straßenplatten.

Born2Brick e.V. Cargo Truck

Die Zugmaschine ist vorne Renault und unten Mercedes-Benz (Actros) inspiriert. Im gesamten LKW sind ein paar interessante Bautechniken versteckt. Unter anderem ist die Achs-Konstruktion des Aufliegers gesnottet um realistische Reifenabstände zu erhalten. Die Fracht kommt größtenteils aus dem Set 60020 musste aber aufgrund der Größe des Frachtraumes mit einer Kabeltrommel erweitert werden. Jetzt sind diverse Fadenreste auch mal „verbaut“. Der Gabelstapler ist defakto auch aus dem Set, aber aufgrund von nicht vorhandenen Teilen in meinem Bauteilevorrat etwas „mutiert“. Auch farblich. Limettengrün macht aber auch was her.

Born2Brick e.V. Cargo Truck

Das Modell hat 463 Teile in 156 Lots und ist ca 36 Noppen lang und 12 Noppen hoch.

Forklift

Für den LKW (und nur den) gibt es eine Bauanleitung inklusive „Stickerbogen“ zum Ausdrucken. Und wie immer gilt: Eine Bauanleitung ist lediglich eine unverbindliche Bauempfehlung, seit kreativ!

Die Snottinger Polizeistation

Das Skærbæk Fanweekend soll ja in diesem Jahr nicht sein. Wir sind alle traurig, aber Gesundheit geht vor! Aber ich will natürlich das vorbereitete MOC trotzdem „aufbauen“. Auch wenns nur virtuell im Web ist.

In Snottingen hat das Verbrechen ab sofort keine „Schangse“ mehr. Denn das neue Polizeirevier ist bezugsfertig.

Snottingen Police Station, front side

Der familiäre Kommentar zu Bauphase des Erdgeschosses und Hof war schlicht: „Na, bauste’n Knast?“ – Frechheit! dacht ich mir … aber irgendwie stimmt es schon. Die ersten Verbrecher sind auch schon in die Zellen der Wache eingezogen.

No chance for crime in Snottingen

Snottingen Police Station, backyard side

Der „Knast“ von hinten. Die schnittige Kurve in der Aussenmauer ist der Tatsache geschuldet, dass hier später im Gesamtaufbau die Ostkurve der Snottinger Monorail verläuft.

Das Kommissariat und die Funk- und Notrufzentrale ist besetzt und die Verfolgung aller Bösewichte in Snottingen läuft auch schon auf Hochtouren!

Detectives office

Emergency Callcenter

Die Konstruktionsherausforderung an diesem Modularhaus war, dass es auf eine Innenecke gebaut werden musste, damit es sich in das aktuelle Straßenlayout von Snottingen einfügt.

Das ganze Konstrukt ist wie immer Modular auf 32x32er und 16x32er Baseplates und hat geschätzte 7.500 Teile. Insgesamt ist die Grundfläche 64×48 Noppen. Gebaut habe ich vollkommen ohne Vorlage und einfach drauf los von Dezember 2019 bis Juni 2020 immer mal wieder in kleineren Bauabschnitten. Es wurde verbaut, was so da war. Manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen. Ich geb’s ja zu, denn interessanterweise passen die Azurblauen Fenster aus der von mir wegen der Farben verpönten LEGO® Friends Serie ganz wunderbar.

Ein paar mehr Bilder gibts, wie immer, auf Flickr

outgoing prisoner transport

Auf zu neuen Ufern!

Keine Angst, dies ist kein Abgesang auf LEGO® – obwohl man mittlerweile, beim Blick über den Tellerrand, erstaunliches von alternativen Herstellern der klein Steine zu sehen bekommt. Nein, heute geht es eher um die persönliche Komfortzone des Autors. Es gibt Momente im Leben, da muss man da einfach raus. Man hat es sich ja im laufe der Jahre in seiner LUG-Blase bei den Brick-Fans Rhein-Main gemütlich gemacht und werkelt so vor sich hin, besucht Ausstellungen, Events und Workshops und organisiert solche Sachen auch selbst. Mehr oder minder gut – ganz wie es die Komfortzone eben zulässt. Wenn man es besonders gut trifft auch mal für mehr als 25.000 Ausstellungsbesucher in 10 Tagen. Es war mir ein Fest!

Am Heck

Und dann kommt der Moment, an dem man feststeckt. (Welch herrlicher Wortwitz für einen LEGObauer) Gewisse Dinge lassen sich einfach nicht mit vernünftigem Aufwand erreichen und man versteht nach und nach, dass es einer anderen Herangehensweise braucht um sich weiterentwickeln zu können.

Das Corona-Jahr hat ja seinen ganz besonderen Drive. Nichts geht mehr in Sachen Events und Ausstellungen. Damit ist dann auch, neben der bereits dämmernden organisatorischen Erkenntnis, die Zeit da um zu reflektieren und nachzudenken. Um es kurz zu machen: Das Nachdenken hat ein Ende. Und es hat einen Namen bekommen. Und das Kind heißt Born2Brick e.V. So, jetzt ist es raus! Puuuuh.

Zusammen mit 10 anderen „Eltern“ bin ich mitten im Corona Lockdown 6 Monate schwanger gegangen und wir haben am 30.06.2020 in Hattersheim einen gesunden Klemmbaustein-Verein zur Welt gebracht. Mittlerweile ist der Kleine amtsgerichtlich abgenabelt und vom Finanzamt für gemeinnützig befunden worden. Er entwickelt sich prächtig. 🙂

Aber zurück zum Thema: Angetrieben von der Erkenntnis, dass es in den letzten Jahren nur unter widrigen Umständen und kuriosen Kooperationen möglich war im Rahmen der Brick-Fans Rhein-Main Community Ausstellungen zu organisieren, eröffnet sich mir persönlich mit der Vereinsgründung nun eine Zukunft der Möglichkeiten. Auch die Brick-Fans werden ganz sicher davon profitieren, dass jetzt in einem abgesicherten rechtlichen Rahmen Ausstellungen und Events organisiert werden können.

Mein persönliches Herzblut hängt an Ausstellungen, aber es gibt so viele weitere Themen mit denen sich der Born2Brick e.V. beschäftigen will. Insbesondere im Bereich Kinder, Jugend und Bildung steckt so viel Potential für ehrenamtliches Engagement. Die Förderung der Kreativität, Inspiration für wunderbare Bauwerke und die Begeisterung für tolle Exponate sollen bei jung und alt im Mittelpunkt stehen. Daran liegt den Gründerinnen und Gründern, und damit natürlich auch mir, sehr viel.

Mittlerweile sind wir nicht mehr nur 11 sondern schon 30, die an der Zukunft der Möglichkeiten aktiv mitwirken und den Nukleus einer lebendigen Gemeinschaft bilden wollen und es werden täglich mehr. Ich bin so positiv überrascht über den Zuspruch und freue mich auf die kommende Zeit. Es liegt viel Arbeit vor uns und es wird spannender denn je! Ich möchte jeden ermuntern den „kreativen Weg“ mit uns zu gehen.

Ich freue mich aber auch über viele weitere schöne Momente mit den Brick-Fans. Denn ich bin mir sicher, dass es auch in der Komfortzone noch viel zu Erleben gibt.

Und nun vollkommen Gemeinnützig: Hier gehts zu den Formularen.

Are YOU born 2 brick?

LEGO Garage 361 – Neu gebaut

Wieder ein Stückchen Nostalgie: Die rote LEGO-Garage 361 von 1979 – im 2020er Gewand. Viel zu sagen gibts zu dem Set ja nicht, es spricht einfach für sich: FLASHBACK FLASHBACK FLASHBACK! Ich habe mir allerdings erlaubt die weissen Türen gegen ein modernes und funktionales Garagentor zu ersetzten. Man kann das rauf und runter machen, wie ein handelsübliches Schwingaragentor. Im Gegensatz zum Original kann man auch, wie bei einem Modularhaus üblich, das Dach herunternehmen um an das Innere heranzukommen. Manchmal bleibt im Eifer des Gefechts die Antenne des Cabrios am Garagentor hängen und dann ist das ganz praktisch mit dem Dach.

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LEGO 361 Garage revised by Filius Rucilo, auf Flickr

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LEGO 361 und LEGO 6627 by Filius Rucilo, auf Flickr

Jaaaaaaa – dieses Auto gehört einfach in diese Garage!